2006 von Chefinspektor Ernst Köpl, Landespolizeidirektion Wien, gegründet, hat die bunte Formation von Polizisten und AfrikanerInnen zu einem harmonischen Miteinander gefunden.

 

Als musikalische Botschafter des Vereins „Fair und Sensibel“ werden ins Ohr gehende bekannten Songs, Eigenkompositionen sowie afrikanische Rhythmen auf der Bühne mit sichtlicher Freude dargeboten.

 

Die Gruppe spielt in verschiedenen Formationen.

 

Miracle Oyeneyin ist Profimusiker. Er hat in Ibadan, Nigeria, Musiktechnologie studiert.

„Musik ist mein Leben“, sagt er, „Musik ist alles für mich.“

 

Er spielt Keyboard, Klavier, Orgel, Gitarre, Schlagzeug, Trommel - und ein bisschen Trompete.

Er komponiert, produziert, dirigiert den Chor der Christian Redeem Church in Wien, leitet die vereinten Chöre der Glaubensgemeinschaft aus ganz Österreich, er bietet Voice training an ...

 

„Musik ist bei uns in Nigeria immer präsent“, erzählt er. „Wir singen, bevor wir zu schreiben lernen, wir lernen das ABC singend. Meine Eltern haben mich in eine private Musikschule geschickt, da habe ich mich zum ersten Mal mit klassischer Musik beschäftigt. Später gehörte die klassische Musik natürlich auch zur Ausbildung. Europäische Musik, Salonmusik, Mozart, Beethoven waren mir ein Begriff, bevor ich nach Österreich geflohen bin.“

 

Miracle kam über seine Partnerin Annette Tabi zum „fair & sensibel musicproject“.

„Annette ist als Leadsängerin schon seit den Anfängen dabei. Sie hat mich eingeladen, bei dieser Formation mitzuwirken.“ Zu Beginn war Miracle etwas skeptisch. „Mit Polizisten Musik machen? Obwohl ich selber keine negativen Erfahrungen mit der Polizei gemacht habe, war ich doch etwas misstrauisch. Viele Bekannte mit afrikanischem Hintergrund haben gemeint, das sei gefährlich. Mittlerweile habe ich einige Leute für die Gruppe begeistern können, die Berührungsängste mit der Polizei sind abgebaut worden.“

 

 

Hörprobe: Link Youtube